Postfix-Cyrus-Procmail-SpamAssassin Howto

von David Lais

+ Installation - MySQL & PAM-MySQL

MySQL

Wie immer laden wir als erstes die aktuelle Version herrunter und entpacken sie:

wget http://ftp.plusline.de/mysql/Downloads/MySQL-4.1/mysql-4.1.12.tar.gz tar xfz mysql-4.1.12.tar.gz

Als nächstes wechseln wir in das Verzeichnis und kompilieren die MySQL Datenbank.

cd mysql-4.1.12

./configure \
--prefix=/usr/local/mysql \
--enable-assembler \
--with-innodb \
--without-debug

make
make install

/usr/local/mysql/bin/mysql_install_db

echo /usr/local/mysql/lib/mysql >> /etc/ld.so.conf
ldconfig

Mit dem ./configure Befehl sagen wir, was MySQL alles können muss.
Das Suffix "--prefix=/usr/local/mysql" kennen wir ja schon. Hier sagen wir, dass MySQL in den Ordner /usr/local/mysql installiert werden soll.

"--enable-assembler" bedeutet, dass wir Assemblerunterstützung miteinbauen.
"--with-innodb" bedeutet, dass wir innodb Unterstüzung miteinbauen. innodb ist ein leistungsfähiges und stabiles Tabellenformat.
"--without-debug" bedeutet, dass wir debug ausschalten.

Jetzt haben wir noch ein kleines Problem: Die libs und includes von MySQL befinden sich alle in /usr/local/mysql.

Da aber die meisten Programme unter /usr/local/include oder /usr/local/lib suchen, werden wir einfach eine Verknüpfung dort hinsetzen:

ln -s /usr/local/mysql/include/mysql /usr/include/mysql
ln -s /usr/local/mysql/lib/mysql /usr/lib/mysql

Damit MySQL jetzt nicht unter root läuft (das wäre eine zu vermeidende Sicherheitslücke,) braucht es nun noch einen Benutzer:

useradd -d /dev/null -s /bin/bash mysql

"-d", gibt das Homeverzeichnis an - in unserem Fall /dev/null, also keins.
"-s", gibt die shell an, in unserem Fall wäre das /bin/bash.

Jetzt setzen wir noch die Rechte von /usr/local/mysql auf den MySQL Benutzer:

chown -R mysql /usr/local/mysql/var

"-R", bedeutet recursive und bewirkt, dass alle Datein und Unterdatein geändert werden.

Damit MySQL jetzt bei jedem Start des Servers gestartet wird:

cp /usr/local/mysql/share/mysql/mysql.server /etc/init.d/
ln -s /etc/init.d/mysql.server /etc/init.d/rc3.d/S20mysql
ln -s /etc/init.d/mysql.server /etc/init.d/rc3.d/k08mysql

PAM MySQL

PAM (Pluggable Authentication Modules), eine Reihe von Modulen zur Authentifizierung. PAM MySQL ist eins dieser Module. Zur erfolgreichen Installation benötigen wir die "pam-devel" Pakete deiner Distribution. Bei SUSE mit yast, bei Debian mit: "apt-get install libpam0g-dev" installieren.

Herrunterladen und entpacken des Source:

wget http://mesh.dl.sourceforge.net/sourceforge/\ pam-mysql/pam_mysql-0.7RC1.tar.gz
tar xfz pam_mysql-0.7RC1.tar.gz

Als erstes wechseln wir wieder in das Verzeichnis:

cd pam_mysql-0.7RC1/

In der Datei Makefile überprüfen wir, ob die Include Pfade stimmen. In der Zeile: "export CFLAGS=-O2..." muss der Pfad: "-I/usr/local/mysql/include" auf unsere MySQL Installation zeigen. Sollte der Pfad abweichen, bitte ändern und abspeichern.

Noch kompilieren:

make

cp pam_mysql.so /lib/security

[[ ! -d /var/lib/mysql ]] && mkdir /var/lib/mysql
ln -s /tmp/mysql.sock /var/lib/mysql/mysql.sock

Damit hätten wir MySQL und PAM-MySQL installiert.


« Zurük zu OpenSSL | Weiter mit Cyrus »